Anne Schlesinger

Künstlerin




Was macht mich zur Künstlerin?

Es ist ein Gefühl, das ich in mir trage, der stetige Drang etwas zu schaffen und mich in Form von Bildern und Kreativität auszudrücken. Durch ständiges Üben, Probieren, Scheitern und Verbessern habe ich mir meine Techniken angeeignet.

Warum male ich?

Für mich selbst, um etwas Bleibendes zu schaffen und den Betrachtern meiner Bilder ein Gefühl von Freiheit und Tiefe zu vermitteln.

       



Kindheit und Jugend

Ich bin 1992 in Erlabrunn im Erzgebirge geboren und in Schwarzenberg aufgewachsen. Als introvertiertes Kind fand ich im kreativen Gestalten eine passende Form mich auszudrücken. So schickten mich meine Eltern auf eine Art Montessori-Schule, die genau diese Wesenszüge perfekt begleitete.

Ich lernte Klavierspielen und durfte in meiner Freizeit Kunst- und Kreativkurse im Schloss Schwarzenberg besuchen. Das alles gab mir Werkzeuge in die Hand, um mein Inneres zu zeigen und mich auszudrücken.


künstlerische Entwicklung

Nach der 10. Klasse besuchte ich die Fachoberschule im Bereich Gestaltung. Dort konnte ich die erlernten Maltechniken verfeinern und mich weiterentwickeln. Meinen Abschluss absolvierte ich am BSZ e.o. Plauen.

Autodidaktisch befasste ich mich mit der Ölmalerei und probierte, scheiterte und wuchs mit jedem Pinselstrich- bis heute.


berufliche Entwicklung

Da mir bewusst war, dass es schwer werden würde, allein von der Kunst zu leben, wollte ich mich von anderen Berufszweigen inspirieren lassen. So begann ich ein freiwilliges soziales Jahr in einer Kindereinrichtung.

2012 kam mein persönliches Wunder Ben zur Welt. Während der Elternzeit konnte ich mich inspirieren lassen, sortieren und meinen Weg neu ordnen.

Als Grundlage war es mir wichtig, einen handwerklichen Beruf zu erlernen. Das Friseurhandwerk faszinierte mich schon immer. Das Arbeiten mit Formen, Farben und Werkzeugen konnte ich mir sehr gut vorstellen. Da ich Berührungsängste mit Menschen hatte, wollte ich lernen, professionell mit Kunden zu kommunizieren, ihre Wünsche herauszufiltern und umzusetzen. Durch die Fachoberschule im Bereich Gestaltung durfte ich die Ausbildungszeit verkürzen und stieg direkt im 2. Lehrjahr ein. 2015 erhielt ich meinen Gesellenbrief als Sachsens beste Auszubildende im Friseurhandwerk und ein Meister-Stipendium. Seit November 2016 bin ich Friseur-Meisterin. Von 2016 bis 2017 gab ich für ein Jahr parallel zur Arbeit im Salon mein Wissen als Dozentin in der Friseurinnung Chemnitz weiter.

Meine Arbeitgeber ermöglichten es mir in den Salons auszustellen, in denen ich arbeitete. So wurde viel über meine Kunst gesprochen und immer mehr Menschen wurden darauf aufmerksam.


Neustart

2019 kam ein Jahr des Wandels. Da die Arbeit als Friseurin körperlich und seelisch sehr anstrengend ist und ich ein sehr sensibler Mensch bin, zeigte mir mein Körper in Form von ständigen, sehr starken Migräneanfällen, dass ich etwas ändern musste. Mir war es nicht mehr möglich, die Gespräche und vielen verschiedenen Kunden zu verarbeiten. Ich sehnte mich nach Ruhe und fand diese, während ich malen und mich in meinen Bildern ausdrücken konnte. Im Oktober 2019 kam der endgültige Entschluss, dem Friseurberuf den Rücken zu kehren, zu regenerieren und als Künstlerin meinen Weg zu gehen.

Seit Juni 2021 bin ich nun selbstständige Künstlerin und lebe meinen persönlichen Traum. Alles, was ich in der Fachoberschule, in den Kunstkursen oder als Friseurin gelernt habe, kann ich hier ausleben. Jeder Schritt in meinem Leben hat mich an diesen Punkt gebracht und ich bin dankbar über die Menschen, die mich dabei unterstützen und begleiten.





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